Vokaltrakt

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Durch die bewusste Ausformung des Vokaltraktes [1] [1], dies ist der zusammenhängende Raum zwischen Stimmritze (Glottis) und Lippen, können Klangfarbe und Ansprache deutlich verändert werden. In diesem Raum, auch als "Ansatzrohr" bezeichnet, lassen sich folgende Bereiche bewusst modifizieren:

  • Die Ausformung des Mundinnenraumes und Rachens durch unterschiedliche Formen und Positionen der Zunge, und damit verbunden:
  • Veränderungen der Stellung des Kehlkopfes
  • Heben oder Senken des weichen Gaumens
  • Veränderungen der Kieferstellung
  • Das bewusste Öffnen oder die subtile Aktivierung der Stimmritze.

Die Zusammenhänge zwischen Klangqualität und physiologisch kontrollierter Konstellation des Stimmapparates wurden in wissenschaftlichen Arbeiten untersucht. (siehe Literatur) Eine praktische Annäherung sucht die Flötistin Vera Fischer (2006)[2] durch ihre Tätigkeit als "integrative Stimmtrainerin".

Beiträge von Interviewpartnern

Literatur

  • C. Fritz, J. Wolfe: How do clarinet players adjust the resonances of their vocal tracts for different playing effects J. Acoust. Soc. Am., vol. 5, n° 118, Novembre, 2005 [2]
  • Claudia Spahn, Matthias Echternach, Bernhard Richter, Johannes Pöppe: Das Blasinstrumentenspiel: Physiologische Vorgänge und Einblicke ins Körperinnere. DVD-Rom. Helbling Verlag, Belp b. Bern 2013 uni-freiburg
  • Joe Wolfe: Saxophones and the vocal tract: the acoustics of saxophone players eingesehen am 1. August 2015

Einzelnachwseise

  1. Christiane Kiesel-Himmel (2016). Stimmapparat und Stimmgebung. Berlin, Heidelberg. Springer S.14 ff. Klangfarbe
  2. Vera Fischer : Flöte und Stimme. Warum Flötisten singen sollten. Abschlussarbeit im, Rahmen zur Ausbildung zur Integrativen Strimmtrainerin, siehe Kapitel 3. Das Ansatzrohr