Luftführung: Unterschied zwischen den Versionen

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Der Begriff '''Luftführung''' steht für die willentlich verstärkte und dadurch klangerzeugende Ausatmungsaktivität beim Blasinstrument oder beim Gesang. Die '''Luftführung''' definiert sich als komplexer Bewegungsablauf in gegenseitiger Wechselwirkung mit den instrumentaltechnischen Parametern [[Atemstütze]], [[Ansatz, Ansatzformung|Ansatz]] und [[Artikulation]]. Der dynamische Verlauf der musikalischen Gestaltung bestimmt den Kraftaufwand und die Agilität der '''Luftführung'''.
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Der Begriff '''Luftführung''' steht für die willentlich verstärkte und dadurch klangerzeugende Ausatmungsaktivität beim Blasinstrument oder beim Gesang. Die Luftführung definiert sich als komplexer Bewegungsablauf in gegenseitiger Wechselwirkung mit den instrumentaltechnischen Parametern wie
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* [[Atemstütze]]  
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* [[Ansatz, Ansatzformung|Ansatz]]  
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* [[Artikulation]]
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* [[Vokalformung]]
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Der dynamische Verlauf der musikalischen Gestaltung bestimmt den Kraftaufwand und die Agilität der Luftführung.
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Eine wichtiger Aspekt der Luftführung beim Blasinstrument ist die unterschiedliche Geschwindigkeit, mit der die Luft auf den Klangerzeuger auftrifft: Bei tieferen Tönen fliesst die Luft langsamer und hat einen grösseren Druck, bei höheren Tönen sollte ein schnellerer Luftstrom direkt vor der Ansatzöffnung hergestellt werden. Dies wird in insbesondere durch geeignete Position und Form der Zunge erreicht, die sich der Luft "in den Weg stellt". Der Luftdruck ist dabei geringer, was durch Messungen am IRCAM erforscht worden ist.
 
== Beiträge der Interviewpartner ==
 
== Beiträge der Interviewpartner ==
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* [[Michel Arrignon]]
 
* [[Interview mit Paolo Beltramini, Hoschule Luzern - Musik#Zungen-Artikulation bei stabiler Ansatzformung und fortgesetzter Luftführung|Paolo Beltramini]]
 
* [[Interview mit Paolo Beltramini, Hoschule Luzern - Musik#Zungen-Artikulation bei stabiler Ansatzformung und fortgesetzter Luftführung|Paolo Beltramini]]
 
* [[Interview mit Prof. Francois Benda, Universität der Künste Berlin, Musik-Akademie der Stadt Basel#Segment 1: Luftführung|François Benda]]
 
* [[Interview mit Prof. Francois Benda, Universität der Künste Berlin, Musik-Akademie der Stadt Basel#Segment 1: Luftführung|François Benda]]
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* [[Interview mit MgA. Milan Rericha, Conservatorio della Svizzera italiana, Lugano#Atemtechnik, Atemstütze und Luftführung|Milan Rericha]]
 
* [[Interview mit MgA. Milan Rericha, Conservatorio della Svizzera italiana, Lugano#Atemtechnik, Atemstütze und Luftführung|Milan Rericha]]
 
* [[Interview mit Prof. Dr. phil. Ernst Schlader, Staatliche Musikhochschule Trossingen#Wechselwirkung „Ansatz – Stütze – Luftführung“|Ernst Schlader]]
 
* [[Interview mit Prof. Dr. phil. Ernst Schlader, Staatliche Musikhochschule Trossingen#Wechselwirkung „Ansatz – Stütze – Luftführung“|Ernst Schlader]]
 
[[Kategorie:Grundtechnik|Luftführung]]
 
  
 
== Historische Unterrichtswerke ==
 
== Historische Unterrichtswerke ==

Version vom 2. August 2018, 15:56 Uhr

Der Begriff Luftführung steht für die willentlich verstärkte und dadurch klangerzeugende Ausatmungsaktivität beim Blasinstrument oder beim Gesang. Die Luftführung definiert sich als komplexer Bewegungsablauf in gegenseitiger Wechselwirkung mit den instrumentaltechnischen Parametern wie

Der dynamische Verlauf der musikalischen Gestaltung bestimmt den Kraftaufwand und die Agilität der Luftführung. Eine wichtiger Aspekt der Luftführung beim Blasinstrument ist die unterschiedliche Geschwindigkeit, mit der die Luft auf den Klangerzeuger auftrifft: Bei tieferen Tönen fliesst die Luft langsamer und hat einen grösseren Druck, bei höheren Tönen sollte ein schnellerer Luftstrom direkt vor der Ansatzöffnung hergestellt werden. Dies wird in insbesondere durch geeignete Position und Form der Zunge erreicht, die sich der Luft "in den Weg stellt". Der Luftdruck ist dabei geringer, was durch Messungen am IRCAM erforscht worden ist.

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