Luftführung

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Der Begriff Luftführung steht für die willentlich verstärkte und dadurch klangerzeugende Ausatmungsaktivität beim Blasinstrument oder beim Gesang. Die Luftführung definiert sich als komplexer Bewegungsablauf in gegenseitiger Wechselwirkung mit den instrumentaltechnischen Parametern wie

Der dynamische Verlauf der musikalischen Gestaltung bestimmt den Kraftaufwand und die Agilität der Luftführung.
Eine wichtiger Aspekt der Luftführung beim Blasinstrument ist die unterschiedliche Geschwindigkeit, mit der die Luft auf den Klangerzeuger auftrifft: Bei tieferen Tönen fliesst die Luft langsamer und hat einen grösseren Druck, bei höheren Tönen sollte ein schnellerer Luftstrom direkt vor der Ansatzöffnung hergestellt werden. Dies wird in insbesondere durch geeignete Position und Form der Zunge erreicht, die sich der Luft "in den Weg stellt". Der Luftdruck ist dabei geringer, was durch Messungen von Claudia Fritz und Joe Wolfe (2005) erforscht worden ist [1].

Historische Unterrichtswerke

Einzelnachweise

  1. Claudia Fritz, Joe Wolfe (2005). How do clarinet players adjust the resonances of their vocal tracts for different playing effects [1]