Schindler Management AG – Lösung: Unterschied zwischen den Versionen

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Der Schwerpunkt sollte auf dem letzten Punkt liegen. In der heutigen Zeit wird es eine grosse Menge an Mitarbeitenden geben, welche im fachlichen Bereich die notwendigen Qualifikationen mitbringen. Jedoch wurde auch bereits im Theorieteil dargelegt, wie wichtig weiche Faktoren im Umgang mit den Mitarbeitenden sind. Es gilt demnach Personalcontrollerinnen und Personalcontroller zu finden, die in diesem Bereich ihre Stärken haben.
  
  
 
Fallstudie: [[Schindler Management AG – Personalcontrolling]]<br />
 
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Grundlagen: [[Personalcontrolling]]
 
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Aktuelle Version vom 29. Oktober 2018, 08:09 Uhr

Im Folgenden finden sich Lösungsvorschläge:

a)

Fluktuationsrate beziehungsweise Frühfluktuationsrate (Abgänge innerhalb der ersten zwölf Monate)

Im Falle der komplexen Struktur der weltweit tätigen Schindler-Gruppe muss das Personalcontrolling die Kennzahl auf verschiedenen Ebenen analysieren. Es bieten sich sowohl regionale wie auch bereichsbezogene Betrachtungen an. Im Weiteren muss das Personalcontrolling berücksichtigen, dass die Fluktuationsrate vergangenheitsorientiert ist. Um die Kennzahl zukünftig strategiekonform zu steuern, gilt es mit Massnahmen bei den Ursachen der Fluktuation anzusetzen. Mögliche Ursachen für die Fluktuation können beispielsweise die Mitarbeitendenzufriedenheit oder fehlende Entwicklungsmöglichkeiten sein.

b)

Im Theorieteil wurde erläutert, dass das Personalcontrolling für die ausreichende Beachtung des Personalbereichs bei den Planungen des Gesamtunternehmens zu sorgen hat. Im Zusammenhang mit der Zielvorgabe "hohe Zufriedenheit und Motivation der Mitarbeitenden" bedeutet dies, dass der Einfluss der Produktionsstandortverlegung auf die Zielgrössen analysiert werden muss. Läuft die Produktionsstandortverlegung den Personalzielen zuwider, gilt es die Verantwortlichen darauf hinzuweisen und Verbesserungsvorschläge anzubringen.

c)

Eine wettbewerbsfähige und gerechte Vergütung kann in engem Zusammenhang mit der Mitarbeitendenmotivation (gemäss Seite 10) gesehen werden. Auch wenn noch viele andere Faktoren, wie beispielsweise das Arbeitsklima, die Motivation beeinflussen, so hat auch die Vergütung, eine extrinsische Motivationsquelle, einen bedeutenden Einfluss. Eine faire Vergütung wirkt insofern auf die Personalentwicklung (gemäss Seite 8 und 9), dass sie dazu beiträgt, Talente und Fachkräfte an das Unternehmen zu binden. Schliesslich kann auch ein Zusammenhang zur Ausgewogenheit von Beruf- und Privatleben (gemäss Seite 11) nahegelegt werden. Eine faire Vergütung gibt dem Mitarbeitenden die Möglichkeit, sich auch privat zu verwirklichen. Dies kann dazu beitragen, dass die Schindler-Gruppe Mitarbeitende voller Engagement beschäftigt, welche auch im Berufsleben einen wichtigen Beitrag zur Geschäftsentwicklung zu leisten vermögen.

d)

  • Detailliertes fachliches Know-how im Personalbereich und Personalcontrolling
  • Verständnis für das Geschäftsmodell der Schindler-Gruppe
  • Detaillierte EDV-Kenntnisse, insbesondere Umgang mit den Personalsystemen
  • Kommunikationsfähigkeit in deutscher und englischer Sprache
  • Respektvoller und offener Umgang mit Mitmenschen, Soft Skills

Der Schwerpunkt sollte auf dem letzten Punkt liegen. In der heutigen Zeit wird es eine grosse Menge an Mitarbeitenden geben, welche im fachlichen Bereich die notwendigen Qualifikationen mitbringen. Jedoch wurde auch bereits im Theorieteil dargelegt, wie wichtig weiche Faktoren im Umgang mit den Mitarbeitenden sind. Es gilt demnach Personalcontrollerinnen und Personalcontroller zu finden, die in diesem Bereich ihre Stärken haben.


Fallstudie: Schindler Management AG – Personalcontrolling
Grundlagen: Personalcontrolling