TechServ Solutions AG – Lösungen
- Welche Vorteile bietet die Ertragswertmethode gegenüber bilanzorientierten Bewertungsverfahren?
- Zukunftsorientierung:
Während bilanzorientierte Verfahren (z. B. Substanzwert) nur die vergangenheitsbezogene Vermögenslage berücksichtigen, bewertet die Ertragswertmethode die zukünftige Ertragskraft eines Unternehmens.
- Wirtschaftliche Sichtweise:
Der Unternehmenswert wird aus der Fähigkeit abgeleitet, Gewinne oder Cashflows zu erwirtschaften – also aus der Perspektive eines Investors.
- Einbezug immaterieller Werte:
Faktoren wie Kundenstamm, Markenimage, Know-how oder Standortvorteile fliessen in die Ertragsprognosen ein und werden nicht nur bilanziell betrachtet.
- Entscheidungsrelevanz:
Sie zeigt, welchen Wert das Unternehmen wirtschaftlich hat, und ist damit besser für Nachfolge- oder Investitionsentscheidungen geeignet.
- Welche Faktoren beeinflussen den WACC und damit den Unternehmenswert am stärksten?
- Marktzinsniveau:
Ein höherer risikofreier Zins (z. B. durch Zinsanstieg) erhöht den WACC.
- Risikoprämie:
Je riskanter Branche, Markt oder Unternehmensmodell, desto höher der Risikozuschlag → höherer WACC → niedrigerer Unternehmenswert.
- Kapitalstruktur:
Ein höherer Fremdkapitalanteil senkt kurzfristig den WACC (Zinsvorteil durch Steuern), erhöht aber langfristig das Risiko.
- Steuersatz:
Der Fremdkapitalzins ist steuerlich abzugsfähig – ein niedrigerer Steuersatz kann den WACC erhöhen.
- Unternehmensspezifische Risiken:
Managementqualität, Abhängigkeit von Einzelkunden oder Standortfaktoren.
- Welche Herausforderungen ergeben sich bei der Prognose künftiger Erträge?
- Welche Ergänzungen oder Alternativmethoden bei der Unternehmensbewertung würden Sie zusätzlich anwenden?
- Wie beeinflussen Änderungen des Kapitalkostensatzes den Unternehmenswert?
- Welche Rolle spielt die Bereinigung der Jahresergebnisse in der Bewertung?
- Welche Vorteile bietet ein Methodenmix (Ertragswert + Substanzwert)?
Aufgabe: TechServ Solutions AG – Unternehmensbewertung mit der Ertragswertmethode
Grundlagen: Ertragswert
