Zusatzaufgaben Ertragswert

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Verständnisfragen zur begrifflichen Abgrenzung

  1. Erläutern Sie den zentralen Unterschied zwischen der Ertragswertmethode und der Substanzwertmethode.
  2. Weshalb gilt die Ertragswertmethode als zukunftsorientiertes Bewertungsverfahren?
  3. Wieso ist der Marktwert eines Unternehmens im Gegensatz zum Ertragswert abhängig von Angebot und Nachfrage?
  4. Welche Rolle spielen Erwartungen und Planungsrechnungen bei der Ertragswertmethode?
  5. Weshalb kann der Ertragswert für verschiedene Käufer unterschiedlich hoch ausfallen?
  6. Aufgaben zu wichtigen Kennzahlen und Grundlagen zum Ertragswert

    1. Definieren Sie NOPAT und erklären Sie, wie er aus dem EBIT abgeleitet wird.
    2. Wofür wird der WACC im Rahmen der Ertragswertmethode benötigt?
    3. Was gibt der Eigenkapitalkostensatz (kEK) an und weshalb ist er so wichtig?
    4. Warum ist der Gewinnsteuersatz (s) ein zentraler Bestandteil der Ertragswertermittlung?
    5. Erklären Sie den Unterschied zwischen EBIT und Jahresgewinn.
    6. Fragen zu Entity- und Equity-Ertragswerten

      1. Wie wird der Ertragswert Entity in der Theorie definiert und auf welche Kennzahlen basiert er?
      2. Was versteht man unter dem Ertragswert Equity und mit welcher Diskontierungsgrösse wird er berechnet?
      3. Weshalb wird bei der Überleitung vom Entity-Wert zum Equity-Wert das verzinsliche Fremdkapital abgezogen?
      4. In welchem theoretischen Kontext ist der Entity-Ansatz sinnvoller als der Equity-Ansatz?
      5. Erläutern Sie anhand eines Beispiels, wie sich unterschiedliche Finanzierungstrukturen auf den Equity-Ertragswert auswirken könnten.
      6. Fragen zu den Anwendungsgebieten

        1. Warum eignet sich die Ertragswertmethode insbesondere für die Bewertung nicht kotierter KMU?
        2. Beschreiben Sie, weshalb Minderheitsbeteiligungen oft mit einem Ertragswertansatz bewertet werden.
        3. Welche Rolle spielt der Ertragswert bei Nachfolgeregelungen und Erbteilungen?
        4. Wieso kann der Ertragswert bei der Bewertung von Mitarbeiteraktienprogrammen eine wichtige Grundlage sein?
        5. Inwiefern hängt der berechnete Ertragswert stark von den unterstellten Zukunftsannahmen ab?
        6. Kritische Würdigung – Reflexionsfragen

          1. Welche Risiken ergeben sich aus der Tatsache, dass die Ertragswertmethode stark auf Prognosen basiert?
          2. Weshalb gilt die Festlegung des Kapitalisierungszinses als besonders schwierig und subjektiv?
          3. Warum kann die Ertragswertmethode immaterielle Werte wie Know-how, Kundenbeziehungen oder Marken nur unzureichend berücksichtigen?
          4. Erklären Sie anhand des Beispiels Nokia, weshalb historische Daten bei der Ertragsbewertung problematisch sein können.
          5. Formulieren Sie ein Szenario, in dem die Ertragswertmethode zu einem unrealistisch hohen Unternehmenswert führt.
          6. Erweiterte Transferfragen

            1. Welche Auswirkungen hätte ein deutlicher Anstieg des WACC auf den Ertragswert und weshalb?
            2. Wie wirkt sich ein sinkender Gewinnsteuersatz auf den Ertragswert aus?
            3. Unter welchen Bedingungen wäre eine rein substanzwerteorientierte Bewertung sinnvoller als eine Ertragswertbewertung?
            4. Diskutieren Sie, weshalb die Ertragswertmethode trotz ihrer Nachteile weiterhin eine zentrale Rolle in der Unternehmensbewertung spielt.
            5. Welche Herausforderungen ergeben sich, wenn ein Unternehmen stark volatile Gewinne erzielt?


            6. Zusatzaufgaben Ertragswert - Lösungen